| 1.Tag | Start nach der Eurobike am Bodensee auf den Pfänder (Hausberg der Bregenzer) und über den Hochälpelekopf im Bregenzer Wald - 73km/2300hm |
| 2.Tag | über die Weiße Fluh Alm, auf der uns ein riesiger Bulle den Ausgang von der Kuhweide verstellt, durchs Mellautal zur romantischen Kanisalp, wo wir uns mit Ziegenkäse
stärken, währenddessen die Ziege an unseren Bikes knabbert; weiter bis Schröcken - 58km/2200hm |
| 3.Tag | Hoch zum Auenfelder Sattel 1710m, dann Panoramaweg mit Blick auf vergletscherte Gipfel, runter nach Lech und über Arlbergpass 1800m und Flexenpass 1773m ins
Verwalltal übers Silbertaler Winterjöchel 1945m am über 3000m hohen Felszacken Pateriol vorbei ins Silbertal – dort gibt es zum Abendbrot fangfrische Forelle
aus dem Silberbach 63km/2000hm |
| 4.Tag | Nach Gargallen und Bike Schultern aufs Schlapiner Joch 2202m (Grenze Österr./Schweiz), klasse Trailabfahrt mit Panoramablick, in Klosters fahre ich allein
weiter über den Durannapass 2147m (Jens nimmt ein Stück die Bahn und 1Tag Pause). Hier oben finde ich ein Quartier in der urigen Casanna-Schiehütte – 60km/2900hm |
| 5.Tag | Weiter durch den Luxus-Schieort Arosa auf die Hörnlihütte 2514m und durch ein wildes Hochtal zum Urgenfuergli Paß 2549m mit deftigem Downhill nach Lenzerhaide;
in Savognin erwartet mich Jens in einem lausigen Hotel 64km/2200hm |
| 6.Tag | Wir radeln nach Bivio (ital. Schweiz) und gemütlich auf den Septimerpaß 2330m. Auf gepflastertem Römerweg – heute ein Mords-Downhill – geht’s ins Tal,
hier in Bergell (Schweiz) muss ich meine Italienisch-Brocken zur Verständigung ausgraben 80km/1800hm |
| 7.Tag | Zeit- und Windschattenfahren am Lago di Como entlang, zuletzt durch ein langes unbelüftetes Tunnel, wo ich bald vom Rad gekippt wäre, damit wir
es pünktlich bis zum Treff mit Roger in Chiasso schaffen. R. nimmt uns mit bis ins Valle Maira in den Cottischen Alpen.
Hier sind wir für eine Woche im Quartier in „Pensione Ceaglio“ – liebevoll eingerichtete alte Dorfhäuser, wo es ein gutes Frühstück und abends ein legendäres 7-Gänge-Menü zur Stärkung gibt. Lukas Stöckli, ein sympathischer MTB-Ex-Profi führt uns auf alten Esels-, Schmuggler- und Militärwegen, Singletrails bis zum Abwinken durch urwüchsige hochalpine Landschaften ohne Lifte, Hotels und Touris. Wenn es ein Paradies für Mountainbiker gibt, dann ist eins davon hier im Valle Maira und Lukas ein guter Wegweiser dorthin. Ein Höhepunkt war die Tour auf den Mt.Bellino 2920m, von dem es 2000hm am Stück auf Singletrails wieder hinunter ins Tal ging. |
| Finale Ligure | Zu Dritt machen wir noch einen Abstecher ans Mittelmeer. Hier wo die Alpen von den Wellen verschlungen werden,
lässt es sich auf felsigen Kalk-Singletrails hoch über dem Meer super biken. Statt Energie-Riegeln gibt es Feigen und Weintrauben
frisch am Wegesrand, natürlich auch Pizza und reichlich leckeres ital. Eis und zum Abschluß ein erholsames Bad im azurblauen Meer .
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